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Gussheizkörper

Gussradiatoren Bauarten Historie und Normung Anwendungsgebiete Technik "The making of" Bezugsnachweise Download Links
Historie Normung Wärmewerte ab 1898 Herstellungsprozess Der Werkstoff Die Beschichtung

Historie

Historie

Historie:
Die ersten Gussheizkörper für Zentralheizungsanlagen wurden vor ca. 160 Jahren in Amerika gegossen.
In Europa und spezifisch in Deutschland sind die ersten Erwähnungen von 1898 dokumentiert. Hier stellte unter anderem die Main – Weser – Hütte erste Gussradiatoren auf deutschem Boden her und ergänzte damit amerikanische Importe.
Die ersten deutschen zentralen Heizungssysteme in denen Gussradiatoren ihren Einsatz fanden, waren in Berlin Reinickendorf. Hier wurden ca. 1000 Wohnungen bereits um 1930 mit einer Warmwasserheizung versehen. Im Jahr 2002 wurden Teile von der Siedlung Reinickes Hof erneut mit Gussradiatoren saniert.
Bis zu den 50er Jahren dominierten die Gussradiatoren, diese wurden dann allmählich von den Stahlradiatoren abgelöst. Stahlradiatoren waren im Aufbau ähnlich wie die Gussradiatoren, waren jedoch preiswerter und erheblich leichter zu verarbeiten. Wie alle Stahlheizkörper wurden die Stahlradiatoren aus einem dünnwandigen (Norm mind. 1.25mm) Stahlblech hergestellt, der zwar montagefreundlicher ist, aber nie mehr eine individuelle Ausstrahlung wie Gussradiatoren besitzen konnte.
Ab Mitte / Ende der 60er fanden dann industriell vollautomatisch gefertigte Plattenheizkörper ihren Einzug. Diese wurde bis heute fertigungstechnisch so optimiert, dass heute nur noch Preisaspekte und Marketingstrategien auf dem umkämpften Heizkörpermarkt eine Rolle spielen.