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Gussheizkörper

Gussradiatoren Bauarten Historie und Normung Anwendungsgebiete Technik "The making of" Bezugsnachweise Download Links
Historie Normung Wärmewerte ab 1898 Herstellungsprozess Der Werkstoff Die Beschichtung

Der Werkstoff

Der Werkstoff

Werkstoff:
Die Glieder der Gussradiatoren werden einzeln aus Gusseisen mit Lamellengraphit, früher nach DIN 1691 und heute nach ISO 185, hergestellt. Die Mindestwandstärke der nassen Heizfläche liegt bei 2.5 mm Wandstärke. Dies ist zwar produktionsspezifisch teurer als bei Stahlplattenbau mit mindestens 1.1mm und Röhrenheizkörper mit mindestens 0,8mm Wandstärke, birgt aber integriert in der Heizungsanlage die extremen Vorteile der Haltbarkeit (z.B. Korrosionsschutz), der Beständigkeit gegen äußerer Einflüsse (z.B. Vandalismus) und der höheren Beständigkeit gegen schwierige Heizmedien (z.B. Dampf).
Durch seine Materialeigenschaft hat Grauguss eine strukturierte Oberfläche, die niemals gleich ist. Vielmehr schaffen hier die verwendeten Formen und die eingesetzten Formsande eine einzigartige Oberfläche. Gussradiatoren sind von der Metallgebung niemals glatt oder absolut frei von Gießresten. Eine Oberflächenglätte wird erst nach der Beschichtung mit Pulverlacken erreicht, hierbei wird der hygienische Aspekt heutiger Ansprüche genüge getan (Porenverschluss), jedoch bleibt die Grundstruktur des Gusses erhalten.