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Gussheizkörper

Gussradiatoren Bauarten Historie und Normung Anwendungsgebiete Technik "The making of" Bezugsnachweise Download Links
Historie Normung Wärmewerte ab 1898 Herstellungsprozess Der Werkstoff Die Beschichtung

Normung

Normung

Normung:
Als die ersten gusseisernen Heizkörper auf den Markt kamen, waren diese extrem individuell gefertigt. Optische Verzierungen, unterschiedliche Anschlussabstände, unterschiedliche Baumaße und verschiedenartige Gewindeanschlüsse machten die Heizkörper zwar jeweils einzigartig aber auch inkompatibel zu anderen Heizkörpern gleicher Bauart.
Aus diesem Grunde wurden 1936 und 1938 die DIN 4720 für Gussradiatoren und die DIN 4722 für Stahlradiatoren verfasst, die die Guß- und Stahlradiatoren standardisierten und damit die Anzahl der unterschiedlichen Typen auf eine genormte Anzahl reduzierte.
1961 erfuhren die Normen eine Neufassung. Primär wurden die Bautiefen und zwei Nabenabstände neu genormt.
Die Norm 4703 von 1977 erfasste zusätzlich zu den Radiatoren die Plattenheizkörper und löste die DIN 4720 und die DIN 4722 ab.
Durch die Europäisierung wurden die regionalen DIN Normen sukzessive von Europanormen ersetzt. Die 1997 verfasste EN 442 ersetzte die bis dahin gültigen Normen 4703 und 4704.
Einzig die DIN 4703-1 hat als besondere Einzelnorm in Verbindung mit der EN 442 noch Gültigkeit. In dieser Norm werden nach wie vor die Gliederheizkörper aus Guss- und Stahl beschrieben und dies weitgehend gleich bleibend seit 1961.

Als Resümee kann festgestellt werden, dass die Gussradiatoren seit 1898 bauartgleich sind, seit 1936 weitgehend und seit 1961 komplett normgleich sind.